Herzlich willkommen bei dojo-online!
Wir sind dojo-online und bieten hier für die gesamte Kampfkunstszene eine Art Szene-Treff, d.h. wir sind ein unabhängiges Forum für alle Kampfkünstler und Kampfkunstinteressierten.
Bei uns geht es nicht nur um passiven Konsum und einseitigen Informationsfluss, sondern vielmehr um eine eigene Beteiligung an diesem Forum. Wir wollen nicht nur Informationen vorsetzen, sondern wir fordern zum Informationsaustausch auf und bitten deshalb um rege Mitarbeit an dieser Homepage.
Außerdem bieten wir hier einen Terminplan für alle Meister, Schulen, Kampfkünstler, Workshops etc. an, in den sich jeder sinnvoll eintragen kann, um somit Werbung für seine Veranstaltung zu machen.
Uns ist wichtig, dass wir unabhängig und für alle da sind, d.h. wir bevorzugen keinen bestimmten Stil oder bestimmte Schule.
Wir versuchen so objektiv wie nur irgendwie möglich zu informieren und deshalb möchten wir hier einen kurzen Weg der Kampfkünste durch die Zeit skizzieren:
Zuerst war da der Mensch, der von Natur aus das Bedürfnis hat zu überleben. Dafür hat er unter anderem auch die Möglichkeit der körperlichen Aggression, d.h. er kann in sehr kurzer Zeit all seine Energie mobilisieren, um sich zu verteidigen oder wegzulaufen.
Eben diese Energie ist es, die er schon seit Urzeit her zu bändigen versucht. Und so entstand aus dem Gefühl heraus sich verteidigen zu können, aber auch anderen überlegen sein zu wollen, die unterschiedlichsten Kampfkünste an den unterschiedlichsten Orten unserer Erde.
Am Anfang war das unkontrollierte Ringen miteinander und es wurde mit allem geschlagen und getreten was so verfügbar war. Allmählich entwickelte auf diese Weise jeder beim Kämpfen und Jagen seine eigene Technik und Fertigkeit mit allerlei Gegenständen, die dafür benötigt wurden.
So entstanden auch die ersten echten Waffen wie der Stock, der Speer, die Keule und allerlei Unterarten.
Erst später wurden dann Waffen wie Schwerter, Äxte, Schilde, Pfeil und Bogen, Ketten, Messer, Shuriken und Säbel erfunden. Diese Entwicklung ist wohl eher eine Parallelentwicklung zu den Kampfkünsten aus der reinen Kriegskunst heraus.
Aber es entstanden schon im Altertum echte Kampfkünste wie z.B. das griechische Pancreas oder das reine Ringen. Es entwickelten sich die Künste in unserer europäischen Geschichte, die dann aber auch wieder ausstarben parallel zu den Künsten im Asien, die bis heute immer noch ausgeübt werden.
So entstand im alten Indien eine der ältesten noch praktizierten Kampfkünste, das Kalaripayat.
Man erzählt sich dann, dass ein buddhistischer Mönch mit den unterschiedlichsten Namen wie Bodhidarma, Batuo, Tao, etc. nach China kam und dort die Wiege aller chinesischen Kampfkünste, das Shaolin-Kloster gründete.
Viel wahrscheinlicher ist, dass indische Einflüsse dafür gesorgt haben, dass sich in China diese Kampfkünste ob weichen oder harten Stils entwickelt haben. Und so zieht es sich dann auch weiter fort durch Korea und Japan. Natürlich entstanden in jedem Land eigenständig die Künste, es lässt sich jedoch nicht verleugnen, dass alle voneinander beeinflusst waren und heute im stärksten Maße noch sind.
In Japan wurden die Kunst des Schwertes und viele andere Künste nahezu perfektioniert, was doch irgendwie am Wesen der Japaner liegen muss. In Korea entstanden viele unterschiedliche Künste beeinflusst vom okinawanischen/japanischen Karate ebenso vom chinesischen Gung-Fu. Auf Okinawa entwickelte sich aus dem chinesischen Gung-Fu der dort ansässigen chinesischen Bevölkerung durch die japanische Besetzung das okinawanische Karate oder vorher nur Te.
Auf den Philippinen entstand das bekannte Eskrima und in Thailand die unterschiedlichsten Künste, wobei das Thai-Boxen und das Krabi Krabong die bekanntesten wären. Auf Indonesien erfreut sich das Pentjak Silat einer großen Beliebtheit.
Bei uns in Europa gab es früher im Mittelalter die unterschiedlichsten Künste mit dem Schwert, aber auch waffenlose Techniken wurden entwickelt. Doch durch die Entwicklung unserer ‘Waffenindustrie’ gab es bald Schusswaffen und mehr und so gibt es heute hier nur noch Ringen, Fechten und Boxen.
In Südamerika gibt es das berühmte Capoeira und in Afrika werden noch immer stammeseigene Kampfsysteme gelehrt und geübt.
Natürlich gibt es überall die unterschiedlichsten Stile und Kampfsysteme und hier sind nur die bekannteren genannt worden. Es geht hier nur darum, die Vielfalt und die unterschiedlichen Möglichkeiten der Kampfkünste aufzuzeigen.
Durch eben diese Vielfalt der Kampfkünste zeigt sich schon, dass hier nun auch die unterschiedlichsten Bedürfnisse an Wissen, Training, Workshops, etc.
abgedeckt werden müssen.
Wir versuchen hier, so gut es geht, die wichtigsten Bedürfnisse abzudecken und somit zu befriedigen. Dies funktioniert jedoch nur unter Ihrer Mithilfe.
Deshalb, beteiligen Sie sich so stark als möglich an unserer Homepage!